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Vorläufige Bilder


Beim Erstellen dieser Homepage habe ich (mit Unterstützung meiner Frau) lange überlegt wie ich es anfangen soll denn das ist der erste Versuch.


Zunächst möchte ich mich vorstellen:

Mein Name ist Karl, ich bin Baujahr 1934, zwar nicht mehr ganz frisch aber mindestens einmal TÜV geht noch :-)))))))))


Ich will mit meinem Konterfei bestimmt niemand erschrecken aber ich bin der Meinung dass man schon sehen sollte über wen man etwas liest. 

Zur Erholung sehen sie unten das Bild meiner lieben Frau die es sich auf der Bank im Schatten gemütlich gemacht hat :-))))



Mein Werdegang:

Mein Wohnort war Frankfurt am Main (Bockenheim) wo ich auch meine Schul-sowie die schlimme Kriegszeit verbrachte. Als 1944 der berüchtigte Angriff auf Frankfurt erfolgte bei dem alles dem Erdboden gleichgemacht wurde habe ich diese Nacht, die ich nie vergessen werde, als Kind von zehn Jahren mit meiner Mutter in dem unten angesprochenen Bunker verbracht. Das prägt!!!

Beim Nachtangriff am 12. September 1944 warfen über 500 alliierte Bomber mehr als 2.000 Sprengbomben und etwa 240.000 Brandbomben auf das nordwestliche Stadtgebiet, vor allem auf Bockenheim ab. Am Bockenheimer Bunker in der Mühlgasse riss die Explosion einer 1.800 kg schweren Luftmine in der Westwand neben der Eingangstür ein Loch von etwa 3 Meter Breite und Höhe.    
   
Im Erdgeschoss und im ersten Stockwerk tötete die Explosion 172 Menschen und verletzte 90 Menschen schwer. Der letzte Tote konnte erst sieben Tage später geborgen werden. 

Nach dem Krieg

 Als dann 1945 die Amerikaner in Frankfurt a/M einzogen habe ich für meine Mutter und mich das Allernotwendigste an Lebensmitteln (es gab in der Stadt NICHTS) durch Pflege von Fahrzeugen (waschen, Reifen wechseln etc.) der Amerikaner verdient. Meine Mutter hat in dieser Zeit Wäsche für die Soldaten gewaschen und gebügelt. Vater war damals noch in Gefangenschaft. 

Die Lehre

So war ich vorbelastet und es wunderte niemand dass ich 1948 eine Lehre als Autoschlosser (so hieß das damals noch) bei der Fa. Georg von Opel in Frankfurt antrat. Von den Löhnen welche heutzutage an AZUBIS gezahlt werden konnten wir nur träumen. Verdienst im 1. Lehrjahr: 24 RM. pro Monat. Das wird erst realistisch wenn man weiß dass zu der Zeit eine Zigarette 10 RM. gekostet hat!!!

Die schöne Motorradzeit

Trotzdem habe ich schon damals, 1948 kam dann die Währungsreform, für ein Motorrad gespart. Das erste war eine NSU QUICKLY. Dann schaffte ich mich über verschiedene Gebrauchte hoch bis zur ersten Neuen: HOREX REGINA 4 !!! Ein wunderschönes Motorrad. Die BMW R 69 S war mein letztes Motorrad denn mit der hatte ich einen schweren Unfall und somit war Ende mit Motorrad. Heute fahre ich einen Roller PIAGGIO SKR 125:-(((((((((((((((((((((

Zu dieser Zeit arbeitete ich bei der Firma "Trinklein Klavier und Flügeltransport". Die schwere Arbeit habe ich trotz Hüftgelenk und Beckenbruch (durch den Unfall) bis 1975 ausgeführt. Dann gings nicht mehr und ich wurde entlassen.

Die Umschulung

Von 1977 bis 1979 Umschulung zum Nachrichtengerätemechaniker im Berufsförderungswerk Bad Vilbel. Danach bekam ich keine Arbeit in dem Beruf und wagte den Sprung in die Selbständigkeit als Funkkurier. Diese Tätigkeit  übte ich von 1979 bis September 1999 aus. Natürlich hatte ich in meinem Bus auch ein CB Funkgerät und schon war ein weiteres Hobby geboren.

Renteneintritt    ENDLICH!!!!!!!

Nach meinem Eintritt in die wohlverdiente Rente (nach 51 Jahren Arbeit) kaufte ich mir trotz Antipathie einen Computer. Somit war der nächste Ärger vorprogrammiert. Oh ich Ahnungsloser!!! Wenn ich gewusst hätte was da auf mich zukommt hätte ich das glaube ich sein lassen. Wegen jeder Kleinigkeit musste ich jemand bitten mir zu helfen. Vor Allem wenn ein blauer Bildschirm erschien auf welchem dann zur Krönung noch "FATAL ERROR" geschrieben war stand ich stramm vor dem PC. Dann kam der Tag an dem ich mir sagte: SO NICHT!!!!!!!!!! Was andere Laien können das muss ich auch können. So habe ich mich Schritt für Schritt in das Metier hineingeschafft, habe heute keinen Bammel mehr vor dem Ding, stand schon lange nicht mehr stramm und baue mir meine Kiste, wenn es notwendig ist auch um.

Fazit: Auch im Alter kann man noch lernen!!!!!!!









Bitte verewigen sie sich auch in meinem Gästebuch. Danke!!!